Letzte Woche saß ein Kunde im Laden und erzählte mir, dass er jetzt mit dem E-Scooter zur Arbeit fährt. Vorher war es täglich die Suche nach einem Parkplatz in der Innenstadt — Stress, Zeit verschwendet, Frust. Seitdem er den Scooter hat? Entspannter. Schneller. Günstiger. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.
Schweinfurt ist eine Stadt, die sich bewegt. Und ich meine das nicht nur metaphorisch. Wenn man sich hier in der Innenstadt umschaut, sieht man immer mehr dieser praktischen E-Scooter. Manche sind begeistert, andere schütteln den Kopf. Aber eins ist klar: Das Auto verliert an Bedeutung — zumindest für Kurzstrecken.
Das Parkplatz-Problem ist real
Wer hier in Schweinfurt arbeitet und mit dem Auto kommt, kennt das Problem. Die Lange Zehntstrasse, der Marktplatz, die Gegend um die Fachhochschule — überall dasselbe Bild. Autos, Autos, Autos. Und Parkplätze? Kostbar wie Gold. Manche Leute fahren drei Runden, um einen zu finden. Das ist nicht nur nervig, das ist auch teuer und umweltschädlich.
Ein E-Scooter? Der passt überall hin. Man stellt ihn ab, und fertig. Keine Parkplatzsuche, keine Gebühren. Das ist im Prinzip ganz einfach. Natürlich gibt es auch hier Regeln — die Dinger darf man nicht überall abstellen. Aber die Flexibilität ist trotzdem enorm.
Warum immer mehr Menschen umsteigen
Es geht nicht nur ums Praktische. Es geht auch um Kosten. Eine Monatskarte für den ÖPNV, Benzin, Versicherung, Wartung — das läppert sich zusammen. Ein E-Scooter kostet in der Anschaffung ein-, zweihundert Euro, manche sind günstiger. Die Betriebskosten sind minimal. Strom ist spottbillig im Vergleich zu Benzin.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Gewissen. Klar, ein E-Scooter ist nicht klimaneutral — die Akkus müssen produziert werden, der Strom kommt aus irgendwelchen Kraftwerken. Aber ehrlich gesagt: Es ist besser als täglich mit dem Auto zwei Kilometer zur Arbeit zu fahren. Das ist einfach Fakt.
Das Smartphone als Begleiter
Was viele nicht wissen: Dein Smartphone spielt dabei eine wichtige Rolle. Die meisten Scooter-Sharing-Dienste funktionieren nur übers Handy. Du scannst einen QR-Code, die App entsperrt den Scooter, und los geht's. Wenn dein Akku schwach wird oder dein Display kaputt ist, wird's schwierig. Deswegen sehen wir hier im Shop auch verstärkt Leute, die sich vorher noch ein neues oder repariertes Gerät holen — als kleine Versicherung sozusagen.
Eine Kundin kam neulich rein, weil ihr Displayglas gerissen war. Sie brauchte das Handy dringend für die Scooter-App. Wir haben das Display noch am selben Tag repariert, und sie konnte weiterhin mobil sein. So funktioniert das im echten Leben.
Aber es gibt auch Probleme
Lasst mich ehrlich sein: E-Scooter sind nicht die Lösung für alles. Wenn du Einkäufe transportieren musst oder im Winter unterwegs bist, wird's unpraktisch. Die Akkus halten auch nicht ewig — klar, die Dinger sind irgendwann durch, das ist einfach so. Und auf regnerischen Tagen? Dann sieht man deutlich weniger Scooter im Straßenbild.
Auch die Sicherheit ist ein Thema. Nicht jeder fährt rücksichtsvoll, und Fußgänger sind manchmal überrascht, wenn ein Scooter um die Ecke kommt.
Schweinfurt kann es schaffen
Aber unterm Strich: Wenn mehr Menschen in Schweinfurt auf E-Scooter, Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen würden, würde die Stadt aufatmen. Weniger Stau, weniger Parkplatzsuche, weniger Abgase. Und ehrlich gesagt, macht es auch Spaß, mal anders mobil zu sein.
Falls du noch Fragen zu deinem Smartphone oder Tablet hast — vielleicht weil du es für die Scooter-App brauchst oder weil du dir unsicher bist, ob dein Gerät fit genug ist — komm einfach vorbei. Wir sind montags bis freitags von 9:30 bis 18 Uhr da, samstags bis 16 Uhr. Unsere Adresse ist die Lange Zehntstrasse 7, hier im Zentrum. Oder ruf kurz an unter 09721 4754642 — André und das Team helfen gerne weiter.
Bis dann!