Es ist mal wieder mucksmäuschenstill hier im Laden in der Langen Zehntstrasse. Draußen zieht der übliche Nachmittagsverkehr vorbei, und ich habe Zeit, mal durch die Fragen der letzten Tage zu gehen. Das Thema, das die Leute hier am häufigsten an den Tresen bringt? Klare Sache: gute Fotos, aber bitte, ohne direkt einen Kredit aufnehmen zu müssen.
Viele denken ja, man muss mittlerweile über tausend Euro hinblättern, um scharfe Schnappschüsse vom Marktplatz hinzubekommen oder den Nachwuchs beim Kicken drüben in Niederwerrn scharf einzufangen. Stimmt aber schlichtweg nicht. Der Markt unter 500 Euro hat sich in den letzten zwei Jahren verdammt gut gemacht.
Die Sache mit den Megapixeln
Eine Stammkundin aus Grafenrheinfeld stand erst neulich bei mir und zeigte mir ihr altes Smartphone. Auf dem Papier hatte das angeblich eine Kamera mit absurd vielen Megapixeln. Die Bilder sahen bei genauerem Hinsehen trotzdem aus wie durch Milchglas fotografiert.
Zahlen auf dem Datenblatt bedeuten eben nicht automatisch gute Erinnerungen auf dem Display. Viel wichtiger sind zwei Dinge: Ein vernünftiger optischer Bildstabilisator — kurz OIS — und eine Software, die weiß, was sie tut. Wenn der Verwacklungsschutz fehlt, wird das Bild im herbstlichen Licht am Mainufer eben schnell unscharf. Da helfen auch hundert Megapixel nichts.
In der Preisklasse bis 500 Euro muss man meistens Kompromisse machen. Entweder man kriegt eine richtig starke Hauptkamera und verzichtet auf ein echtes Teleobjektiv, oder man holt sich ein Gerät, das bei Tag super liefert, bei Nacht aber eben ein bisschen rauscht. Das ist einfach so, und das sage ich den Leuten hier auch ganz offen ins Gesicht. Kein schönreden.
Worauf es bei uns in Unterfranken ankommt
Was bringt dir die tollste Labor-Kamera, wenn sie im echten Leben versagt? Genau. Hier bei uns in Schweinfurt wechseln die Lichtverhältnisse schnell mal. Morgens Nebel über dem Fluss, mittags grelle Sonne auf dem Pflaster, abends schummrige Beleuchtung in den kleinen Kneipen.
Gerade die Mittelklasse-Geräte von Google oder Samsung machen in dieser Diszision mittlerweile einen verdammt guten Job. Die Pixel-A-Modelle zum Beispiel. Da drückst du ab und das Foto sitzt. Ohne dass du vorher drei Menüs durchforsten musst. Auch einige Xiaomi-Modelle mischen da kräftig mit, auch wenn deren Software manchmal etwas zu sehr an den Reglern für die Farbsättigung dreht. Das Gras ist dann grüner als an der FHWS im Frühling. Muss man mögen.
Einfach mal selbst ausprobieren
Bevor du dir jetzt irgendeinen Testbericht im Netz durchliest, der am Ende doch nur Provisionslinks verkaufen will: Komm lieber vorbei. Schnapp dir ein Gerät, geh damit kurz vor die Tür in die Fußgängerzone und mach ein paar Testfotos. Nur so merkst du, ob dir die Bedienung liegt und ob dir die Farben gefallen.
Egal ob du aus Werneck, Bad Kissingen, Haßfurt oder direkt aus der Nachbarschaft von Bergrheinfeld oder Volkach kommst — der Weg in die Stadt lohnt sich für eine ehrliche Beratung. Du findest uns direkt in der Langen Zehntstrasse 7.
Schau einfach rein, wenn es zeitlich passt. Wir haben Montag bis Freitag 09:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 09:30 bis 16:00 Uhr, Sonntags geschlossen für dich geöffnet. Wenn du vorher wissen willst, ob ein bestimmtes Modell da ist, ruf uns einfach kurz unter 09721 4754642 an. Ganz unkompliziert, ohne Warteschleife.