Draußen auf der Langen Zehntstraße ist es gerade erstaunlich ruhig. Die Mittagssonne glänzt auf dem Pflaster, und während ich hier im Laden stehe und auf den nächsten Schwung Kunden warte, fällt mein Blick mal wieder auf die Vitrine mit den Foldables. Ihr wisst schon, diese Dinger zum Klappen oder Falten, die aussehen wie aus einem Science-Fiction-Film. Letzte Woche kam eine Stammkundin aus Niederwerrn zu uns rein, sah das Samsung Galaxy Z Flip und fragte mich ganz direkt: „André, ist das jetzt Spielerei oder kann das was?“
Das ist eine verdammt gute Frage. Und ehrlich gesagt, die Antwort ist nicht so einfach wie „Ja“ oder „Nein“. Wir hier im Mobilfunkshop Schweinfurt sehen diese Geräte jeden Tag. Wir richten sie für euch ein, wir übertragen die Daten von den alten Knochen auf die neuen Falt-Wunder und ja, wir sehen auch, wenn mal was schiefgeht. Deshalb dachte ich mir, ich schreibe mal auf, was ich den Leuten hier im Laden erzähle, wenn sie zwischen einem normalen Smartphone und einem Foldable schwanken.
Der Knick in der Optik – und im Kopf
Das Erste, was jeder macht, wenn er ein Foldable in die Hand nimmt: Er starrt auf die Mitte des Displays. Sucht den Knick. Und ja, man sieht ihn. Wenn das Licht in einem bestimmten Winkel drauf fällt, ist da eine kleine Vertiefung. Aber wisst ihr was? Nach zwei Tagen Benutzung merkt ihr das gar nicht mehr. Das ist wie mit der Brille auf der Nase – das Gehirn blendet das irgendwann einfach aus.
Ein Kunde aus Bergrheinfeld hat mir neulich erzählt, dass er das Foldable vor allem wegen der Größe liebt. Er ist viel unterwegs, auch mal mit dem Zug rüber nach Würzburg oder Bamberg, und da ist das große Display vom Fold einfach Gold wert. Man klappt es auf und hat quasi ein kleines Tablet in der Hand. Für die Studenten von der FHWS, die bei uns im Laden vorbeischauen, ist das oft das Hauptargument. Man kann zwei Apps nebeneinander offen haben, oben das Skript lesen und unten Notizen machen. Das ist schon ein echter Mehrwert, den ein normales iPhone oder Galaxy S-Modell so einfach nicht bietet.
Aber Hand aufs Herz: Die Technik ist empfindlicher. Das Display ist aus speziellem Glas und Kunststoff. Wer viel im Garten arbeitet oder in der Werkstatt in Grafenrheinfeld steht, sollte vorsichtig sein. Ein Sandkorn an der falschen Stelle im Scharnier kann den Spaß schnell beenden. Da sind die klassischen Geräte einfach robuster, das muss man so klar sagen.
Flip oder Fold – Wo liegt der Unterschied?
Wir merken hier im Laden schnell, dass es zwei Lager gibt. Die einen wollen das „Flip“-Design. Das sind oft Leute, die keine Lust mehr auf diese riesigen „Briketts“ in der Hosentasche haben. Das Flip klappst du zusammen, und es ist so groß wie ein Schminkspiegel. Es passt in jede Tasche, egal wie eng die Jeans ist. Wenn man abends am Marktplatz in Schweinfurt unterwegs ist, ist das Ding einfach unauffällig und schick.
Das „Fold“ hingegen ist für die Power-User. Wer viel arbeitet, viele E-Mails schreibt oder einfach gerne Videos schaut, ohne die Augen zusammenzukneifen, landet beim Fold. Es ist schwerer, es ist dicker, und ja, es kostet auch ordentlich Schotter. Aber es ersetzt für viele eben auch das zusätzliche Tablet.
Wir haben hier im Shop meistens Geräte von Samsung oder anderen Herstellern da, die ihr mal in die Hand nehmen könnt. Ob ihr jetzt bei O2, Vodafone, Otelo oder yourfone seid, ist erst mal egal – wir schauen uns an, welcher Tarif zu so einem Gerät passt. Denn sind wir mal ehrlich: Ohne einen vernünftigen Vertrag mit ordentlich Datenvolumen macht so ein Mini-Tablet in der Tasche nur halb so viel Sinn. Besonders wenn man in Orten wie Gerolzhofen oder Haßfurt wohnt und unterwegs stabil surfen will.
Lohnt sich der Umstieg für dich?
Ob sich das lohnt, hängt davon ab, was für ein Typ du bist. Wenn du dein Handy alle zwei Jahre fallen lässt und das Display bei dir eigentlich immer einen Sprung hat, dann lass die Finger von den Foldables. Die Reparaturkosten sind bei dieser neuen Technologie einfach noch zu hoch, auch wenn wir hier im Mobilfunkshop Schweinfurt natürlich einen Reparaturservice anbieten.
Wenn du aber Lust auf was Neues hast und den Vorteil eines großen Bildschirms in einer kompakten Form schätzt, dann ist jetzt eigentlich ein guter Zeitpunkt. Die Kinderkrankheiten der ersten Generationen sind weg. Die Scharniere halten, die Software ist angepasst.
Klar, die Akkus sind bei den Klapphandys oft ein bisschen kleiner, weil der Platz im Gehäuse durch das Scharnier begrenzt ist. Wer also von morgens bis abends ohne Pause zockt, muss vielleicht mal früher an die Strippe. Aber für den normalen Alltag zwischen Werneck, Volkach und Bad Kissingen reicht das dicke aus.
Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid: Kommt einfach mal bei uns in der Langen Zehntstrasse 7 vorbei. Wir sind von Montag bis Freitag von 09:30 bis 18:00 Uhr für euch da. Samstags haben wir von 09:30 bis 16:00 Uhr geöffnet, bevor wir uns ins Wochenende verabschieden. Ihr könnt die Geräte hier in Ruhe ausprobieren, sie mal auf- und zuklappen (das Geräusch ist übrigens sehr befriedigend!) und wir quatschen darüber, ob das für euren Alltag Sinn macht.
Falls ihr vorab Fragen habt oder wissen wollt, ob wir ein bestimmtes Modell gerade da haben, ruft uns kurz unter 09721 4754642 an. Oder schreibt uns eine Mail an shop-schweinfurt@safetonet-family-store.de. Wir beraten euch unabhängig, egal ob ihr aus Schweinfurt direkt kommt oder aus dem Umland wie Niederwerrn oder Haßfurt zu uns reinfahrt.
Am Ende ist es wie bei allem: Man muss es mal in der Hand gehalten haben. Also, schaut mal rein, wir freuen uns auf euch!